TSV Weiß2 3:3 F.C.Schwadorf

Nach dem Schlusspfiff mußte sich Schwadorf`s Trainer Meyer ersteinmal sammeln, um das Spielgeschehen der 2. Halbzeit zu verarbeiten. In den ersten 45. Minuten zeigte sich die Heimmannschaft aus Weiß besser aufgestellt und konnte so Schwadorf absolut neutralisieren. Schwadorf zeigte kaum offensive Aktionen und leistete sich ein unerklärliches Festival an Fehlpässen. Nach der Halbzeit kam man viel besser ins Spiel und zeigte nun auch durchschlagende Aktionen die zum Erfolg führten. Simon Ecker und Daniel Schüssler erzielten in der 56. + 60. Minute die verdiente Führung. Weiß gab sich zu diesem Zeitpunkt auf und Schwadorf hatte in den nächsten 10 Minuten weitere 100 % Torchancen, die man aber alle leichtfertig vergab. Weiß kam dann zum überraschenden Anschlußtreffer und in der Schwadorfer Hintermannschaft, war man nun von allen guten Geistern verlassen, und ließ ohne große Gegenwehr zwei weitere Tore der nun jubeldenen Weißer zu. Das Spiel war komplett auf den Kopf gestellt und Schwadorf stand mit leeren Händen da. In der 88. Minute dann doch noch der Ausgleich, nach einem klaren Elfmeter, durch Hüseyin Orman. Jetzt dachte man das Spiel ist vorbei und beide Mannschaften sind mit der Punkteteilung zufrieden,  doch dann gab es noch zwei Szenen die das desolate Abwehrverhalten der beiden Abwehrreihen und die mangelende Cleverness der Sturmreihen dokumentierte. Schwadorf spielte über die rechte Seite nach vorne und brachte den Ball vor das Tor und der Ball mußte nur noch eingeschoben werden...... was aber leider unglaublicherweise nicht funktionierte. Im direkten Gegenzug konnte Weiß ohne Gegenwehr frei vor das Tor der Schwadorfer kombinieren und sensationell  frei schoß einer der Weißer Stürmer vor dem Tor 2 Meter über die Latte. Das war Fußball ohne viel Ordnung und Konzentration.

Fazit: Schwadorf verschenkte einen klaren Sieg. Torchancen wurden leichtfertig vergeben und die Deffensive verlor in den letzten 20. Minuten die Ordnung und Überblick. Leider ist dieser Punkt gegen so einen Gegner zu wenig.